Vor zwei Jahrzehnten wurde der Mathematik-Teamwettbewerb Bolyai an einem Budapester Gymnasium von einigen engagierten Lehrer:innen ins Leben gerufen – damals noch mit nur wenigen teilnehmenden Gruppen. Heute zählt der Bewerb allein in Ungarn über 100.000 Teilnehmer:innen. Seit dem Schuljahr 2017/18 ist der Wettbewerb auch in Österreich fest etabliert und erfreut sich wachsender Beliebtheit: Im vergangenen Schuljahr nahmen bereits mehr als 2.500 Schüler:innen teil. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Lösen anspruchsvoller Denkaufgaben und das Erlernen konstruktiver Teamarbeit.
Auch die Schüler:innen der Sport/Mittelschule St. Valentin/Schubertviertel stellten sich heuer bereits zum dritten Mal dieser besonderen Herausforderung. Insgesamt acht Teams – bestehend aus jeweils zwei bis vier Kindern – gingen an den Start. Die Gruppen durften sowohl ihre Teammitglieder als auch ihre kreativen Namen selbst wählen. So traten etwa Die π-raten, Die Mathe Bros oder Die Chat GPT-Gang motiviert und voller Teamgeist an, um die teils sehr anspruchsvollen Aufgaben zu meistern.
Die 14 Aufgaben des Wettbewerbs verlangten den jungen Mathematiker:innen einiges ab: Sie reichten weit über den regulären Unterrichtsstoff hinaus und deckten Bereiche wie Arithmetik, Algebra, Logik und Geometrie ab. Der österreichweite Bewerb fand am 13. Jänner 2026 statt und dauerte exakt 60 Minuten. Der Bolyai-Wettbewerb besteht aus zwei Runden: Zunächst wird in der Schule um den Einzug ins Finale geknobelt, bevor die besten Teams später in Budapest gegeneinander antreten.
„Die komplexen Aufgaben haben unsere Schüler:innen ordentlich gefordert. Besonders wertvoll an diesem Wettbewerb ist jedoch, dass die Teamarbeit im Zentrum steht – eine Kompetenz, die unsere Jugendlichen zweifellos FIT für die ZUKUNFT macht“, betont Mathe-Koordinatorin Margit Mayer zuversichtlich.