An der Sport/Mittelschule St. Valentin/Schubertviertel wird seit vielen Jahren das Wahlpflichtfach „Naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren“ angeboten. Ab der 5. Schulstufe erhalten die Schüler:innen dort die Möglichkeit, Biologie, Geografie, Chemie und Physik miteinander zu verbinden und durch spannende Experimente praxisnah zu erleben.
Beim jüngsten Projekt stand die Makrele im Mittelpunkt. Unter der fachkundigen Anleitung der Science-Pädagog:innen Valentina Feilmayr-Locker und Dominik Fußthaler wagten sich insgesamt 34 Nachwuchsforscher:innen – 25 aus den 3. Klassen und 9 aus den 4. Klassen – an eine besondere Aufgabe: das Sezieren von Fischen. Das Projekt fand an zwei Tagen statt.
🔬 Schritt für Schritt ins Innere der Natur
• Zunächst untersuchten die Schüler:innen die äußeren Merkmale der Makrelen: Flossen, Schuppen, Seitenlinienorgan, Maul und Kiemen wurden genau betrachtet.
• Danach ging es ans Eingemachte: Mit Pinzette, Präpariernadel und Schere legten die Teams die inneren Organe frei.
• Viele waren überrascht, wie komplex die Anatomie eines Fisches ist und wie viel es dabei zu entdecken gibt.
🌱 Lernen mit Wirkung „Natürlich kostet es die Kinder anfangs Überwindung, ein Tier zu sezieren. Doch gerade diese direkte Auseinandersetzung mit Lebewesen kann langfristig das Bewusstsein für Natur und Umwelt stärken und ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. So werden sie FIT für die ZUKUNFT“, betonen die Pädagog:innen.
🐠 Nachhaltiger Abschluss Nach der Forschereinheit wurden die Makrelen in den Tiergarten Haag gebracht, wo sie als Futter dienten. Die Schüler:innen überwanden schnell ihre anfänglichen Berührungsängste und arbeiteten mit großem Interesse und Begeisterung.