Die Schüler:innen des Wahlpflichtfaches „Naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren“ an der Sport/Mittelschule St. Valentin/Schubertviertel widmeten sich in den letzten Wochen einem spannenden Projekt:
14 Forscher:innen der 1. Klassen nahmen in Zweier-Teams die Oberflächen der einzelnen Schulbereiche wie Küche, Turnsaal, Toiletten, Klassenräumen, Garderoben und Aula etwas genauer unter die Lupe. Ausgerüstet mit jeweils zwei Petrischalen mit Nährboden und genügend Abstrichstäbchen wurden von den jungen Science Busters zahlreiche Abstriche genommen.
Die Nährböden in den Petrischalen wurden in jeweils drei Teile geteilt und mit unterschiedlichen Abstrichproben versehen, z. B. Türklinke des Lehrerzimmers, Tasten des Kakaoautomaten, Stiegengeländer, Spinttüren, Tischfußballtisch und Boden der Schule. Im Anschluss wurden die Petrischalen gut verklebt und beschriftet.
Damit nicht nur die Forscher:innen selbst, sondern auch die anderen Schüler:innen der Schule das Wachstum der Mikroorganismen beobachten konnten, wurden die Nährböden eine Woche lang gut sichtbar im Schulgebäude ausgestellt. So entstand ein kleines „Mini-Labor“, das großes Interesse weckte und viele neugierige Blicke auf sich zog.
In den darauffolgenden Forschereinheiten analysierten die Forscher:innen die Kulturen unter dem Mikroskop, um verschiedenste Schimmelpilze und Bakterienkolonien auszumachen. Die Schüler:innen untersuchten außerdem, welche Auswirkung das Händewaschen oder das Händedesinfizieren auf das Wachstum von Mikroorganismen hat.
Wichtig bei den Probennahmen war eine saubere Arbeitsweise, damit die Nährböden nicht von anderen Keimen besiedelt werden konnten. Zusätzlich mussten sich die Schüler:innen gut organisieren, um bei den Abstrichen und der Protokollführung in Bezug auf Materialien, Vorgehensweise, Hypothese und Ergebnis nicht durcheinander zu kommen.
„Es freut uns immer sehr, dass unsere Kinder mit so großer Begeisterung an neue Projekte herangehen. Ihre nähere Umgebung zu erforschen, Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen und ihren Horizont stetig zu erweitern, macht unsere Schüler:innen FIT für DIE ZUKUNFT“, sind Biologin Valentina Feilmayr-Locker und Pädagoge Dominik Fußthaler überzeugt.