An der Sport/Mittelschule St. Valentin/Schubertviertel fand kürzlich ein Workshop des Jugendrotkreuzes zum Thema psychische Gesundheit statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Klassenvorständin Sarah Ramerstorfer für die Klasse 4b mit Burschen und Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie Kinder und Jugendliche aktuelle Herausforderungen bewältigen können. Die vergangenen Jahre waren von einschneidenden Ereignissen geprägt: Pandemie, kriegerische Konflikte, die spürbaren Folgen der Klimakrise sowie die allgegenwärtige Präsenz sozialer Medien.
Besonders junge Menschen sehen sich dadurch einer Vielzahl an Belastungen ausgesetzt – von emotionalisierenden Inhalten bis hin zum Druck, sich online möglichst perfekt zu präsentieren.
Der Vortragende des Jugendrotkreuzes vermittelte altersgerecht, wie psychische Gesundheit entsteht und welche Faktoren sie stärken. Dabei wurde deutlich, dass die Bewältigung von Problemen vom Zusammenspiel psychischer, sozialer und biologischer Ressourcen abhängt. Gefühle wie Angst, Niedergeschlagenheit, Gereiztheit oder Rückzug seien in belastenden Zeiten zunächst normale Reaktionen. Wichtig sei jedoch, Warnsignale ernst zu nehmen und rechtzeitig Unterstützung zu suchen.
Neben theoretischem Input gab es Raum für Austausch und praktische Übungen zur Stärkung der eigenen Ressourcen. Ziel des Workshops war es, Aufklärung zu leisten, Prävention zu fördern und den Jugendlichen konkrete Strategien für den Alltag mitzugeben.
Die engagierte Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler der 4b zeigte, wie groß das Interesse an diesem wichtigen Thema ist. Mit Initiativen wie dieser setzt das Jugendrotkreuz ein starkes Zeichen für die Förderung der psychischen Gesundheit junger Menschen.